Familienverband
seit 1884
v. Brockhusen  -  v. Brockhausen  -  v. Bruchhausen

FAMILIENTAG 1992 in Bad Bentheim

Wappen 3d

Eindrücke mit niederländischer Würze vom Familientag 1992

Ankunft in Bentheim

"Was scheint der Weg nach Bentheim länger als sonst", bemerkt eines der Kinder. Wir scheinen tat-sächlich beinahe schon in Münster zu sein. Zurück in Richtung Bentheim wird der Weg von allerlei familiären Gesichtern angezeigt. Es sieht aus, als ob wir in Bad Brockhausen gelandet sind! Na end-lich sind wir da.

Hetlage 12: ein paradiesischer Garten voll mit -hausens und - husens und Außerordentlichen. Herzlich werden wir von unsern Gastgebern und den anderen Anwesenden begrüßt. Obwohl einige bekannte Gesichter fehlen, wird es ein sehr gemütliches Beisammensein. Fröhliches Geplauder bei Bier, Wein, Bowle und herrlichem Essen, wobei Bettina sogar an die Vegetarier gedacht hat. Bei Fackellicht sitzen wir an voll besetzten Tischen bis spät in die Nacht. Bei den Klängen von Gitarren singen einige von uns Lieder. Die Kinder spielen auf Bäumen, sitzen auf Schaukeln und amüsieren sich mit den jungen Kaninchen, die Heinrich auch noch organisiert hat.

Am nächsten Morgen

Zum erstenmal seit Jahren kommen wir sogar zu der Zusammenkunft zu früh. Einig nennenswerte Punkte sind:

- die interessante Mittelfelde-Geschichte

- der Ab- und Antritt des Vorstands

- der "Familienverband-anderer Stil"

Besonders muß die viele Arbeit von dem Vorstand erwähnt werden.

Am Mittag

Zu bekannt mit dem Fahrrad, lassen wir uns dieses Mal in einem Planwagen mitnehmen. Eine lange Reihe Radfahrer jeden Alters fahren vor und hinter uns. Was für eine Erfahrung für uns Stadtmen-schen, das Fahren durch Wald und Wiesen. Die unermüdlichen Hafflinger werden von links und rechts von neugierigen Pferdegenossen begeistert begrüßt. Im Planwagen haben wir ein kleines Problem. Ein bitterlich weinender Jungen muß getröstet werden. Er wäre nämlich viel lieber auf einen Fahrrad gesessen, aber jemand hat seinen Platz eingenommen! Nichts kann ihn trösten. Wir können ihn endlich dazu überreden auf dem Kutschbock zu sitzen. Das ist vielleicht doch noch eine interessante Alternative, nicht wahr? Es scheint ein mehr als ausreichender Trostpreis zu sein: er ist nicht mehr von dem Kutschbock herunterzukriegen. Später als wir, schon hungrig, die Autobahn ?berqueren und ein Tankwagen vorbeifährt, ruft Clemens: "Ha, da kommt die Suppe" .

Etwas später steht wirklich jeder mit einem Teller Suppe in den Händen auf einem romantischen Picknick-Platz im Wald, durstige Radler verschnaufen auf den Bänken, dort hingestellt durch den "Partyservice" Brockhausen.

Auf dem Nachhauseweg müssen wir Älteren doch auf die Räder steigen, da die Jugend unsere Plätze im Wagen in Beschlag genommen hat. Wir folgen einer traumhaften Straße, die zum Glück für uns Flachländer hügelabwärts geht.

So ein gemeinsames sportliches Erlebnis gibt uns ein Gefühl der Verbundenheit.

Am Abend

Die sportliche Kleidung wird mit Abendkleidung vertauscht. Nach einem Begrüßungscocktail auf der Terrasse des Niedersächsischen Hof verteilen sich die Familienmitglieder auf die verschiedenen Tische. Eine Ecke ist für die Jugend reserviert, die sich nach jedem Gang schnell im Schwimmbad erfrischt.

Der "frischgewählte" Vorsitzende bringt einen Toast aus und erwähnt eine Anzahl der Abwesenden: Tante Marianne, Gerd und Charlotte und Jaqueline. Mit uns allen ist er sehr froh über die Anwesenheit von Jürgen, der, trotz allem, sehr gut aussehende "Ruhepunkt des Familienverbandes", und dann bietet Ludwig uns eine "außerordentliche" Damenrede. Was können wir, Damen, da noch hinzufügen!

Die Musik wird lauter und es wird getanzt und mitgesungen. Jung und alt werden wahnsinnig aktiv. Einige bleiben sprühend vor Energie, swingen bis spät in die Nacht.

Von jedermann Abschied zu nehmen ist leider nicht geglückt. Darum schließen wir mit einem Ab-schiedsgruß an all diejenigen, denen wir nicht Lebewohl sagen konnten.

Ganz besonders danken wir unseren Gastgebern Bettina und Heinrich für ihren großen Einsatz, um uns solche angenehme Tage miteinander zu bereiten.

Für uns waren diese Familientage ganz besonders, weil unsere Mutter nicht mehr dabei sein konnte. Wir sind froh, daß wir durch sie so eine liebe Familie kennengelernt haben und hoffen, daß wir auch in der Zukunft an vielen Familientagen teilnehmen können.

With compliments Monique, Patricia, Edith