Familienverband
seit 1884
v. Brockhusen  -  v. Brockhausen  -  v. Bruchhausen

FAMILIENTAG 1981 in Freinsheim

Wappen 3d

Freitag, den 29. Mai 1981

Ab Nachmittag Anreise der Cousinen, Vettern und Sippen-Gäste per Flugzeug (Wagga-Wagga), Bahn, PKW, Wohnwagen in Ludwigshafen und Einrichten in den beiden Unterkünften "Excelsior" und "Park-Hotel". Dort Begrüßung ab 18 Uhr durch die Vettern Gerd und Jürgen II (Brockhausen) und sukzessiver Aufbruch zum "BASF-Feierabendhaus", zwecks erster, gemeinsamer Nahrungs- und Getränke-Aufnahme im Groß-Familienkreis.

An zwei langen Tafeln spiegeln (Küßchen links … Küßchen rechts …) herzliche Begrüßungs-Szenen die echte Wiedersehensfreude sämtlicher 35 "Verbands-Mitglieder" (ordentliche und außerordentliche) dieser ersten Abendbegegnung wider, die sich dort in verwandtschaftlicher Lebhaftigkeit bis ca. 23 Uhr auf die Freuden der kommenden Ereignisse (und Mit-Verwandte) einstimmen.

Samstag, den 30. Mai 1981

Pünktlich um 9.30, bzw. um 9.45 Uhr Abholung sämtlicher Teilnehmer per bequemen Reise-Bus von beiden Hotels und gemeinsame Weiterfahrt zum BASF-Hochhaus, dem Friedrich-Engelhorn-Haus, benannt nach dem Gründer ( 1865 BASF-Gründung) der ehemaligen Badischen Anilin und Soda-Fabrik und gleichzeitigem Ur-Urgroßvater von Jürgen I und Gerd Brockhausen, resp. Ur-Ur-Urgroßvater der nachfolgenden Generationen à la Jürgen II, Heinrich, Joachim.

In der großen Empfangshalle interessante und allgemeinverständliche Modell-Erklärungen des wahr-haft gigantischen Ludwigshafener Stammwerkes, das alleine in Ludwigshafen rund 51.000 Mitarbeiter beschäftigt, verteilt auf eine Grundfläche von 6,27 km2, auf denen 1.600 Gebäude (einschließlich der 300 chemischen Produktionsbetriebe ) untergebracht sind.

Ein anschließender Rundgang in 100 m Höhe, um die Cafeteria des Hochhauses herum, ergänzt die vorangegangenen Modell-Erkenntnisse und gewährt allen Besichtigern einen ebenso eindrucksvollen wie beeindruckenden "Vogelschau"-Überblick über das BASF-Gesamtwerk.

Eine fast 3/4 stündliche, anschließende Fahrt, kreuz und quer durch das Werksgelände, bestätigt aus der Bus-Perspektive fast alles bisher Gehörte und Gesehene. Um 11.30 Uhr Ende dieser hochinteres-santen Werksrundfahrt.

Weiterfahrt durch die Mai-Sonne der Pfälzer Landschaft, über Oggersheim, Maxdorf, Erpolzheim nach Freinsheim. Visuelles Wechselbad vom supertechnisierten Ende des 20. Jahrhunderts in die be-schauliche "heile Welt" einer Land- und Kleinstadt-Idylle des 15. Jahrhunderts. Von 12 bis 13 Uhr Stadtmauer-Rundgang unter der charmanten, individuellen Führung von Frau Bibinger, orts- und fachkundige Detailkennerin der bürgermeisterlichen "Residenz" ihres Ehemannes. Sehens- und ansehenswerte Kostbarkeiten mittelalterlicher Stilelemente sowie verspielte Kuriositäten, dem jeweiligen Zeitempfinden entsprechend restauriert. Kopfstein-Stolperpflaster, schmalhüftige Gäßchen, Spitzweg-Vorgärten … "Erlösung" hiervon ab 13.15 Uhr im vorgerichteten Gasthaus "Zum Musikantenbuckel" draußen am Städtchenrand, bei echt Pfälzer Schlachteplatte, Pfälzer Wein, Bier, Erfrischungsgetränken und später Kaffee und Streuselkuchen … bis 16.45 Uhr.

Dazwischen, in einstündiger Familienratswürde Wechselgespräche, Anregungen, Vorträge ordentli-cher und außerordentlicher Familienverbandsmitglieder, bis hin zur "Entlastung" aller "oberen Füh-rungskräfte" wie Schatzmeister, Vorsitzender, Schriftführer, Ehren- und Alt-Ehrenvorsitzender … Beschwingte Bus-Heimfahrt aller 44 Ausflugs-Teilnehmer gen Hotel-Unterkünften, zwecks Ausru-hens, Frischmachens, Umziehens bis hin zum Aufbruch zum Gala-Abend ab 20 Uhr im BASF-Feierabendhaus, der dort am Sonntag um 1. 15 Uhr sein (inoffizielles) Ende fand. Alle festlich gekleidet und erfolgreich im Wettbewerb mit der Hufeisen-Tafel im großen Ballsaal, ebenso hübsch geschmückt und beschmuckt. Sitzordnung nach Tischkarten, Essen nach Menükarte, Trinken ebenfalls à la carte, erträglich kurzgefaßte Tischreden, sowie eine wirklich amüsante Damen-Rede, in pfiffiger Vers-Form, vom Jungmann Thilo emotional-engagiert vorgetragen.

Als Kapelle fungierte Jürgens II installierte und durchaus harmlos aussehende Stereo-Anlage, aus der jedoch musikalische Orkan-Dröhneffekte bis unmittelbar an die Trommelfell-Zerreißgrenze im härtesten Rock-Zock-Rhythmus herausgeholt werden. Bewundernswert die akrobatische Kondition (und Konstitution) der aktiven Tänzer … ab 13 Jahren (Philipp!) bis ins hohe Zuschaueralter. Und lieblich war die Maiennacht ….

Sonntag, den 31. Mai 1981

Ab 10 Uhr Sammeln der treuesten Unentwegten im Hotel Excelsior, dessen Bar im 17. Stock leider verschlossen bleibt. Kurzentschlossene Umdisponierung auf das Ebertpark-Turmrestaurant. Schattige Sonnenterrasse - grüner Rasen - Wasserfontäne - Blumenbeete - Berliner Weiße - kalte Ente - Säfte - Wässerchen - fröhliche Gesichter - Wohlbefinden - Abschiedsschmerz - Sommer-Sympathiebeteuerungen - Wiedersehensversprechungen - Abschiedstränen - hochsommerliche Schweißtröpfchen . .

wie schön

daß wir

uns wiedersehn

am grüüüünen Strand

der Spree - he - he …

1984 in Berlin … 3 Jahre ge- und erwachsener !!!

So vergnügt, gesund, sippenfreundlich und mindestens ebenso zahlreich wie wir uns am Sonntag, 31. Mai 1981 gegen 12.30 Uhr voneinander verabschiedet haben.

Gerd von Brockhausen


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