Familienverband
seit 1884
v. Brockhusen  -  v. Brockhausen  -  v. Bruchhausen

FAMILIENTAG 1971 in Bad Bentheim

Wappen 3d

Am 21., 22. und 23. Mai 1971 fand das sich zweijährlich wiederholende Treffen des Familienverbandes von Brockhusen, von Brockhausen, von Bruchhausen in Bentheim statt. Es war ein großartiges Treffen; Teilnehmerzahl und Organisation, Durchführung und Stimmung waren hervorragend. Viele neue Bekanntschaften wurden geschlossen, viele alte Verbindungen wieder aufgefrischt. Jeder der an diesem Familienfest teilgenommen hat, kann bezeugen: dieses "Familienfest" war kein formelles, bürokratisches Treffen einzelner Familienzweige, sondern es war ein munteres, erfreuliches Beisammensein der "großen Familie"'.

Am Freitag, 21. Mai, traf sich am Abend ein großer Teil der Mitglieder im Hause von Vetter Jürgen und Cousine Ingrid in Bentheim. Gastfreundschaft und frohe Stimmung ließen den Abend nicht früh enden. Gut informierte Kreise berichteten der Redaktion, daß unsere bezaubernden Cousinen manch einem unserer im Beruf und im "Streß" des Lebens stark beanspruchten Vettern beim Tanzvergnügen in puncto Ausdauer weit überlegen waren.

Am Samstag morgens stand ein großer Omnibus (nach Meinung des Schreibers zum erstenmal in der Geschichte unserer Familientreffen - wo wird das hinführen!) in Bentheim bereit, um die Familie nach Lonne zu bringen.

Nach Programm um 11.00 Uhr stand Cousine Kitty vor dem Eingang ihres gastlichen Hauses auf Gut Lonne und begrüßte bei herrlichem Sonnenschein die nun fast vollständig anwesenden Cousinen und Vettern. Im Hause und auf der Terrasse vor dem großen Rasen saß man zusammen und genoß beim großzügig dargebotenen Imbiß das frohe Zusammensein.

Nach Aufstellungen für Fotografien brach man zum Mittagessen zu einem nahegelegenen Gasthof auf. Wohlbewirtet trafen alle am Nachmittag wieder in Bentheim ein.

Für 17.15 Uhr stand auf dem Programm:

Vorstands- und Beiratssitzung bzw. Besichtigung der Burg Bentheim. Letzteres wurde von einigen Teilnehmern wahrgenommen, die Sitzung wurde vom anwesenden Vorstand und Beirat durchgeführt.

Georg, Jürgen, Ursula, Hans-Heinrich und Franz vertraten den Vorstand, Marie-Luise, Clemens und Jobst vertraten den Beirat. Es wurde unter anderem über das Programm der Mitgliederversammlung am Sonntag gesprochen, über die finanziellen Probleme des Verbandes (Beitragserhöhung) und über den Ort der nächsten Zusammenkunft. Die Beratung über den Treffpunkt in 2 Jahren ging davon aus, einen Ort zu finden, welcher möglichst ländlich (wegen Preisen), gut erreichbar für möglichst viele Mitglieder (Zugverbindungen) und welcher in greifbarer Nähe eines unserer Mitglieder liegt (Durchführung).

Hans-Heinrich nahm die Organisation für das Treffen in 4 Jahren auf sich und schlug einen Ort in der Heide dafür vor. Für das Treffen in 2 Jahren wurde ein Ort im Schwarzwald-Randgebiet in erreichbarer Nähe von Clemens, Kehl, ausgesucht.

Nach dieser Schwerarbeit konnten sich auch die Sitzungsteilnehmer für den um 20 Uhr beginnenden Festabend in ihre schönsten Gewänder kleiden.

Man traf sich beim Cocktail im Vorraum zum Festsaal des Hotels Großfeld. Die große U-förmige Tafel lockte schon im Hintergrund. Jürgen hatte die komplizierte Tischordnung liebevoll festgelegt.

Die verschiedenen Gänge des Menüs und die Redner wechselten sich ab, der Abend wurde fröhlich. Zwei aufstrebende Musikanten taten ihr Bestes und jung wie alt schwangen ihr Tanzbein. Es wurde weit nach 1 Uhr, als die Hotelleitung den Abschluß herbeiführte. Ein Teil unserer Vettern und Cousinen soll danach noch intime Lokale besucht haben, so erfuhr die Redaktion, doch die Bentheimer Waldgegend ist kein Paris bei Nacht!

Sonntag morgens um 9.45 Uhr traf man sich zur Mitgliederversammlung erneut im Hotel. Jürgen eröffnete als Vorsitzender die Sitzung um 10 Uhr. Nach dem Gedenken an die Verstorbenen (Susanne-Marie von Bruchhausen, Harald Kriebitzsch) beantragte Jürgen die Neuwahl des Vorstandes und Beirats. Mit einer Gegenstimme (Ingrid, sie wollte wohl ihren geplagten Mann entlasten) wurde die

Wiederwahl beschlossen. Ohne Gegenstimme wurde auch die vom abwesenden Schatzmeister Hen-ning beantragte Beitragserhöhung von DM 20,- auf DM 30,- für Verheiratete und von DM 10,- auf DM 15,- für Alleinstehende und selbständige Jüngere bewilligt. Weil gerade vom Geld die Rede war, wurde auch gleich eine Sammlung für die Kapelle des vergangenen Abends (Kosten DM 150,-) in Gang gesetzt.

Mit besonderem Dank wurde die von Vetter Franz und seinen Helfern mit großer Mühe neu erarbeitete und von Vetter Jürgen dankenswerterweise auch diesmal umgedruckte Familiengeschichte des Zweiges Bruchhausen entgegengenommen und verteilt; genügend Exemplare sind wie eine Anzahl ?lterer Nachrichtenblätter auf Bestellung erhältlich. (Näheres beim "Schatzmeister")

Volkmar beantragte die Entlastung des Schatzmeisters Henning, welche nach Fürsprache durch den Rechnungsprüfer ohne Gegenstimme erteilt wurde.

Jürgen schlug den in der Beiratssitzung ausgewählten Ort für das Familientreffen 1973, Raum Kehl (Schwarzwald), vor. Nach einer Diskussion ?ber Ort und Zeitpunkt wurde der vorgeschlagene Ort akzeptiert und der bisher gewählte Zeitpunkt nicht geändert. Hans-Heinrich gab bekannt, daß er 1975 gerne das Familientreffen in der Heide arrangieren möchte (Nähe Lüneburg).

Der Ehrenvorsitzende Georg dankte allen Anwesenden für die zum Teil großen Opfer der Anreise und betonte seine besondere Freude über das zahlreiche Erscheinen der Jugend.

Berndt Kriebitzsch berichtete sodann vom Briefwechsel mit Vetter Berndt in Köthen (DDR). Besuche aus der DDR in die Bundesrepublik sind leider erst im Rentenalter möglich. Berndt übermittelte die aufgetragenen herzlichen Grüße an den Familienverband.

Die Sitzung war um 10.40 Uhr beendet.

Es schloß sich die Besichtigung des Bentheimer Waldes an. An Hand von verschiedenen Waldarten (der Fachmann verzeihe ein falsches Wort) beschrieb uns Jürgen den derzeitigen Stand der Privat-forstwirtschaft und ihre Entwicklungstendenzen. Es war sicherlich für viele von uns eine einmalige Möglichkeit, aus berufenem Munde über Dinge zu hören, durch die wir sonst nur durchwandern. Nachdem das Urwaldgebiet von fast allen Vettern und Cousinen zu Fuß durchquert worden war, begab man sich ausgelüftet und hungrig zum Mittagessen.

Die noch in Bentheim verbliebenen Mitglieder trafen sich wiederum auf rührende Einladung von Cousine Ingrid und Vetter Jürgen in deren schönen Hause.

Dieses war der Ausklang des Familientages in Bentheim, Anno Domini 1971!

Jobst v. Bruchhausen

Wir waren dabei

v. Brockhusen

Hans-Heinrich

Marie-Luise

Elfriede

Ingrid

Heidi v. Mutius

Bernhard

Ludwig

Boris

Gustav-Adolf v. M.

Karin

Haimon

Viktoria

Christian

Donata

v. Brockhausen

Jürgen

Ingrid

Joachim

Maria-Elisabeth

Gerhard

Charlotte

Marietta

Christine

Jans-Joachim

Renate

Brigitte Meyer

Hans-Joachim

v. Bruchhausen

Georg

Marianne

Bärbel

Clemens

Eva

Sylvia

Alix

Franz

Gisela

Jobst

Irene

Volkmar

Edda

Carla-Maria

Herbert

Ingrid

Ernst Dohàny

Elisabeth

Ernst-Joachim

Ilse-Susanne

Andreas

Ilse Veltman

Ursula Douqué

Ulla

Ludo

Radboud

Edith

Monique

Kitta Gatzen

Reinhard v. Schor.

Berndt-Harald